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Große Standortumfrage ausgewertet: Mehrheit der Beschäftigten und Anwohner zufrieden im Mertonviertel

  • 79 Prozent der über 500 Umfrageteilnehmer fühlen sich im Quartier „sehr wohl“ und „wohl“
  • Bekanntheit der Standortinitiative im Vergleich zu 2010 um 45 Prozent gestiegen

(Frankfurt, 26. Oktober 2017) Die groß angelegte Befragung von Beschäftigten, Mietern, Vermietern und Anwohnern im MertonViertel Frankfurt am Main ist erfolgreich zu Ende gegangen. Über 500 Interessierte nahmen zwischen Mai und September 2017 an der Erhebung über das Quartier teil, von der sich die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main sechs Jahre nach der ersten Umfrage wichtige Erkenntnisse über die Bedürfnisse, Wünsche und Meinungen der unterschiedlichen Nutzergruppen erhoffte. Überzeugendes Ergebnis: Der Großteil der Umfrageteilnehmer (79 Prozent), Mieter, Beschäftigte wie Anwohner, fühlt sich im Mertonviertel ausgesprochen wohl und schätzt die zahlreichen Vorteile des Quartiers – von guter Erreichbarkeit bis hin zu Versorgungsangeboten im direkten Umfeld. Bemängelt wurden hauptsächlich die Parkplatzprobleme sowie das starke Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten. Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative MertonViertel: „Die Neuauflage unserer Umfrage hat gezeigt, dass sich das Quartier in der Wahrnehmung der Beschäftigten, Anwohner und Studenten in den meisten Punkten deutlich verbessern konnte. Besonders das erweiterte Profil des Mertonviertels rund um die Themen Studentisches Wohnen und Digitalisierung überzeugte die Umfrageteilnehmer. Alles in allem zeigt uns die Umfrage, dass den Menschen ihr Quartier wichtig ist und dass sie sich mit dem Mertonviertel identifizieren. Das freut uns sehr!“

Die 47 Fragen konnten online unter www.mertonviertel-frankfurt.de oder per Post beantwortet werden. 59 Prozent der insgesamt 526 Umfrageteilnehmer sind Beschäftigte im Quartier, 37 Prozent Anwohner des Mertonviertels und 4 Prozent sind Studenten. Besonders erfreut waren die Mitglieder der Standortinitiative auch über den hohen Bekanntheitsgrad ihrer Interessengemeinschaft – und das Interesse an ihrer Arbeit. Mehr als drei Viertel der Teilnehmer (83 Prozent) haben bereits von der Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main gehört. Somit ist die Bekanntheit der Initiative im Vergleich zum Umfragejahr 2010 um 45 Prozent gestiegen.

Standortvorteile bestätigt
Die Erhebung zeigt darüber hinaus, dass die Menschen die Standortvorteile des Quartiers – gute Verkehrsanbindung, viel Grün im direkten Umfeld und ein ausgewogenes Angebot an Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten – zu schätzen wissen. Besonders oft hervorgehoben wurde dabei der direkte Anschluss an die A661, die mit mehreren Linien gute U-Bahn-Anbindung und die schnelle Erreichbarkeit aus City und Umland. Dabei stellte sich heraus, dass 47 Prozent der Teilnehmer das Quartier mit dem Auto anfahren und 37 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Lediglich ein zu geringes Parkplatzangebot – 36 Prozent sind hiermit nicht zufrieden – und das starke Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten wurden im Bereich Verkehr moniert. Dafür zeigte sich, dass die infrastrukturellen Angebote des Quartiers stark in Anspruch genommen werden. 63 Prozent der Teilnehmer gaben zum Beispiel an, den angrenzenden Grüngürtel sehr oft bzw. oft zu nutzen.

Nutzerangebote kommen an: WiFi und Kino besonders beliebt
Auch das vor zwei Jahren eingeführte kostenlose WiFi kommt im Viertel gut an und hat sich bereits durchgesetzt. 71 Prozent der Befragten gaben an, das WiFi bereits zu kennen, wobei 82 Prozent der Nutzer die Bedienerfreundlichkeit besonders schätzen. Mit 81 Prozent kennen auch mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer das jährlich stattfindende Open-Air-Sommerkino. Hiervon finden 91 Prozent dieses Angebot sehr gut. Auch für weitere Veranstaltungen sind die Befragten offen: 93 Prozent sind an weiteren Veranstaltungen im Quartier interessiert. Das Interesse an Austausch und Information hat damit im Vergleich zu 2010 stark zugenommen (93 vs. 59 Prozent). Als besonders wünschenswert werden Networkingveranstaltungen (32 Prozent) und kulturelle Events (27 Prozent) empfunden.

Zukunftstrends: Studentisches Leben und Modernisierungen
Mit der im Januar 2017 eröffneten Studentenwohnanlage Bed & Brains im ehemaligen Büroobjekt Olof-Palme-Straße 31 hat sich das Profil des Mertonviertels vom reinen Büro- und Wohnquartier hin zu einem Standort entwickelt, der auch für Studenten interessant ist. So wissen auch bereits 71 Prozent der Befragten, dass das Quartier mittlerweile von Studenten bewohnt wird. 41 Prozent glauben zudem, dass die Studierenden das Mertonviertel bereichern. Zugleich verdeutlichen große Revitalisierungen – wie merton’s mitte (Lurgiallee 10-12) und MC 30 (Marie-Curie-Straße 30) – die Wandlungskraft des Quartiers, das zuletzt durch zahlreiche Großvermietungen, z. B. an das Sozialrathaus, an die Polizei oder an die TÜV SÜD Akademie, für Aufmerksamkeit sorgte. Passend dazu geben 81 Prozent der Teilnehmer der MertonViertel-Umfrage an, dass die Themen Wohnen und Arbeiten auch in Zukunft wichtig sein werden.

Benno Adelhardt: „Für die Standortinitiative ist es sehr wichtig, regelmäßig die Wünsche, Vorschläge und Ideen der Nutzergruppen abzufragen. Im nächsten Schritt werden wir die Einzelergebnisse genau betrachten und mit den Mitgliedern erörtern, welche Anregungen wir wirklich umsetzen können.“

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