Standortinitiative MertonViertel gratuliert zu 5 Jahren „Städte wagen Wildnis“

(Frankfurt am Main, Mai 2021) Artenvielfalt stärken, Umweltschutz fördern und Natur erlebbar machen – es gibt viele gute Gründe, auch im urbanen Raum Wildnis zuzulassen. Gerade die aktuelle Zeit – in der Kontakte gemieden und auf gemeinschaftliche Aktivitäten verzichtet werden soll – zeigt, welche Bedeutung das wertvolle Stadtgrün auch als Ort der Erholung haben kann. Inmitten der Main-Metropole Frankfurt nimmt das Mertonviertel mit seinem ausgezeichneten Klima, der naturnahen Lage am Grüngürtel und dem Naturschutzgebiet Riedwiesen vor der Tür diesbezüglich schon immer eine besondere Stellung ein. Und weil die Natur den Bewohnern und Beschäftigten vor Ort darüber hinaus am Herzen liegt, hat die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main von Anfang an das vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Modellprojekt „Städte wagen Wildnis“ kommunikativ unterstützt. Seit 2016 widmen sich die Städte Frankfurt, Hannover und Dessau-Roßlau im Rahmen dessen gemeinsam mit Wissenschaftspartnern und dem Biodiversitätsnetzwerk BioFrankfurt e.V. dem Thema „Stadtwildnis“. 2021 feiert „Städte wagen Wildnis“ nun fünfjähriges Bestehen – die Standortinitiative MertonViertel gratuliert herzlich.

Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main: „Stadt und Natur – das klingt zuerst wie ein Gegensatz, doch tatsächlich kann ein harmonisches Gleichgewicht entstehen. Das Mertonviertel, mit seinem bunten Mix aus Gewerbeflächen, Wohngebieten und Naturräumen, zeigt genau das. Wir freuen uns sehr, durch die direkte Nachbarschaft zum Nordpark Bonames – einem der beiden Frankfurter Projektflächen von ‚Städte wagen Wildnis‘ – buchstäblich so ‚nah dran‘ gewesen zu sein und gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt auch die ein oder andere interaktive Infoveranstaltung umgesetzt zu haben. Wir gratulieren dem Projekt zu fünf erfolgreichen Jahren voller spannender Fragen, verblüffender Antworten und neuer Perspektiven.“
 
Urbane Wildnis für alle ein Gewinn
So konnten Anwohner, Beschäftigte und Interessierte zuletzt auf einer Umwelt-Radtour durch die „Mertonviertel-Wildnis“ im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, wie sich die Natur auch im Großstadtdschungel ihren Weg bahnt. Frieder Leuthold, der das Projekt „Städte wagen Wildnis“ beim Umweltamt der Stadt Frankfurt betreut und die Aktion leitete: „Die Stadt Frankfurt boomt und Freiflächen sind einem enormen Druck ausgesetzt. Darum wollten wir zeigen, dass sich urbane Wildnis lohnt und für alle Beteiligten – Flora, Fauna und Mensch – ein Gewinn ist. Ich freue mich sehr über die Unterstützung aus dem Mertonviertel und die Möglichkeit, gemeinsame Aktionen anstoßen zu können.“ Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus fünf Jahren „Städte wagen Wildnis“ werden auf der überarbeiteten Projektwebsite vorgestellt.
 
Das Mertonviertel – nachhaltig, umweltfreundlich und zukunftsorientiert
Das Mertonviertel ist nicht nur ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort mit hervorragender infrastruktureller Anbindung. Dank stadtklimarelevanter Luftleitbahnen bietet es auch ein ideales Mikroklima. Bereits seit ihrer Gründung 2009 legen die Standortinitiative und ihre Mitglieder besonderen Fokus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit vor Ort. Um Grünflächen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen und sie langfristig zu bewahren, fördern sie deshalb gleich mehrere Aktionen und Projekte wie beispielsweise den stadtbekannten Cleaning Day, eine öffentliche Umwelt- und Aufräumaktion im Quartier. Darüber hinaus ist die Standortinitiative Mitglied im Umweltforum Rhein-Main und hat die Energieversorgung des Mertonviertels schon vor vielen Jahren auf Ökostrom ausgerichtet – nur ein paar der vielen Bausteine, mit denen die Standortinitiative im Mertonviertel die Weichen für eine grüne Zukunft stellt und ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit setzt.
 
Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.mertonviertel-frankfurt.de und auf Facebook nachzulesen.
 
Über das MertonViertel Frankfurt am Main:
Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossfläche von 380.000 Quadratmetern. Zu den wichtigsten Standortvorteilen zählen die mit mehreren U-Bahn-Linien und einer direkten Autobahnabfahrt (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Im Internet ist das Mertonviertel unter www.mertonviertel-frankfurt.de und auf Facebook präsent.
 
Über die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main:
Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde im Herbst 2009 von Eigentümern und Verwaltern von Büroimmobilien im Mertonviertel gegründet. Erklärtes Ziel ist es, das Profil des Business-Areals deutlich zu schärfen, seine Standortvorteile konsequent zu kommunizieren und die Marke „MertonViertel Frankfurt am Main“ national und international zu etablieren. Dies soll vor allem mit umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen, der Organisation von Informationsveranstaltungen sowie mit der Durchführung von Standortmaßnahmen zur Weiterentwicklung des Quartiers erreicht werden. Mitglieder der Standortinitiative sind die Eigentümer großer Büroimmobilien am Standort.
 
Pressekontakt:
Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main
Emil-von-Behring-Str. 8–14
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 13874823, Fax: +49 179 336646797
 
 

 

Objekte im Mertonviertel