Vom Industriegelände zum modernen Business-Quartier

Das MertonViertel Frankfurt am Main feiert 25-jähriges Jubiläum
  • Am 17. August 1987 wurde das Lurgihaus als erstes Gebäude des Büro- Quartiers bezogen
  • Erfolgreiche Entwicklung zum aufstrebenden Business- und Wohnviertel vollzogen
  • Standortinitiative MertonViertel Frankfurt plant große Jubiläumsfeier im Herbst

(Frankfurt, 16. August 2012) Pioniergeist, Nachhaltigkeit und prima Klima – von jeher zählt das Mertonviertel zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Bürostandorten Deutschlands. Mit dem morgigen 17. August jährt sich die offizielle Geburtsstunde des Quartiers im Frankfurter Nordwesten bereits zum 25. Mal. Denn mit dem Einzug von 3.000 Lurgi-Mitarbeitern in ihre neue Zentrale in der Lurgiallee 5 im Mertonviertel wurde an diesem Sommertag 1987 die Erfolgsgeschichte eines Standorts gestartet, der seitdem immer wieder Maßstäbe setzt, sich über die Jahre wandlungsfähig präsentiert hat und dabei seine Innovationskraft stets aufs Neue beweist. Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Markus Frank, freut sich über den Erfolg: „Das Mertonviertel ist ein äußerst attraktiver Standort und bietet enorm viel Qualität, sowohl als Büroquartier als auch als Wohnviertel. Allen Unternehmen, Nutzern und Anwohnern am Standort wünsche ich auch für die nächsten 25 Jahre alles Gute und weiterhin so viel Erfolg wie bisher! Ich bin sicher, die erfolgreiche Weiterentwicklung des Viertels wird mit dem vorbildlichen Engagement der starken Standortinitiative gelingen.“ Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main, die den Großteil der Eigentümer von Büroimmobilien vor Ort vereint, wird den 25. Geburtstag im Jahr 2012 mit einer festlichen Veranstaltung im Herbst begehen.

Der Einzug der Lurgi-Belegschaft in die sternförmige neue Unternehmenszentrale am 17. August 1987 stellte eine große logistische Herausforderung dar. 3.000 Mitarbeiter, die zuvor an verschiedensten Standorten gearbeitet hatten, erhielten eine gemeinsame berufliche Heimat auf dem Gelände der ehemaligen Metallgesellschaft, auf dem nun ein neues Viertel entstehen sollte. „Eine große Bedeutung für den künftigen Stadtteil, aber auch weit über die Grenzen Hessens hinaus“, hatte der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Walter Wallmann dem ersten Gebäude des Mertonviertels beim Richtfest im März 1986 zugesprochen. Die markante Immobilie war zu diesem Zeitpunkt mit einer Gesamtfläche von rund 70.000 Quadratmetern das größte Bürohaus der Welt unter einem Dach – und setzte auch in Sachen moderne Technik und Komfort Maßstäbe. In den folgenden Jahren entstanden weitere Großobjekte wie das Merton’s Forum oder das Y2 und machten das Mertonviertel zum führenden Zentrum für die Dienstleistungsund Hightechbranche im Rhein-Main-Gebiet. Heute zählen 20 Bürogebäude mit insgesamt rund 380.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zum Standort. Namhafte Unternehmen wie das Deutsche Reisebüro (DER), die Zurich Versicherung oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) haben hier ihren Sitz.

Seit 1992 heißt das Gebiet nach einem Beschluss des Ortsbeirats VIII offiziell „Mertonviertel“ und erinnert damit an Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft 1881 an dieser Stelle gegründet hatte. Weitere Meilensteine, wie 1992 die Errichtung des ersten größeren Abschnitts mit Wohngebäuden im Quartier oder die Fertigstellung der Merton’s Passage mit zahlreichen Angeboten für Shopping und Gastronomie 1994, folgten. Im Juni 1995 wurde in Anwesenheit des Namensgebers die Hundertwasser-Kindertagesstätte eingeweiht. Knapp zwei Jahre später öffnete das Relexa Hotel im Herzen des Standorts seine Pforten für Reisende aus aller Welt. Seit 2004 hat das Quartier auch einen eigenen Autobahnanschluss an die A661. Erstmals in Frankfurts Geschichte beteiligten sich dabei private Unternehmen – nämlich die im Mertonviertel ansässigen – an der Finanzierung eines solchen Projekts. 2009 gründete sich schließlich die Standortinitiative, mit dem Ziel, die Popularität und Nachhaltigkeit des Quartiers weiter zu stärken und langfristig zu sichern. Seit Ende 2010 verbessern die U-Bahn- Linien U8 und U9 die ohnehin bereits hervorragende Verkehrsanbindung des Viertels. Und in direkter Nachbarschaft zum Standort entsteht darüber hinaus mit Frankfurt- Riedberg ein neuer Stadtteil, in dem schon jetzt mehrere Tausend Menschen leben.

Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative: „Das Viertel zeigt, dass es in 25 Jahren nichts von seiner Attraktivität verloren hat. Neben den modernen Büroimmobilien, der verkehrsgünstigen Lage und der unmittelbaren Nähe zum Naturschutzgebiet ist hier vor allem das hervorragende Klima zu nennen.“ Durch seine Lage an stadtklimarelevanten Luftleitbahnen ist es im Mertonviertel im Sommer oft bis zu 10 Grad kühler als in der City. Für den Herbst 2012 plant die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main einen offiziellen Festakt zum 25. Geburtstag.

Über die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main

Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde im Herbst 2009 von Eigentümern und Verwaltern von Büroimmobilien im Mertonviertel gegründet. Erklärtes Ziel ist es, das Profil des Business-Areals deutlich zu schärfen, seine Standortvorteile konsequent zu kommunizieren und die Marke „MertonViertel Frankfurt am Main“ national und international zu etablieren. Dies soll vor allem mit umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen, der Organisation von Informationsveranstaltungen sowie mit der Durchführung von Standortmaßnahmen zur Weiterentwicklung des Quartiers erreicht werden. Mitglieder der Standortinitiative sind HSBC Trinkaus Real Estate, AQuAM Deutschland, IVG Asset Management, Brandenburg Properties 8 B. V., UBS Real Estate, SIGNA Urban Living und Publity AG.

Über das MertonViertel Frankfurt am Main

Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossfläche von 380.000 Quadratmetern. Zu den wichtigsten Standortvorteilen zählen die mit mehreren U-Bahn-Linien und einer direkten Autobahnabfahrt (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung, Daewoo, Sri Lankan Airlines, Air Liquide oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Im Internet ist das Mertonviertel unter www.mertonviertel-frankfurt.de präsent.

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Benno Adelhardt
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Emil-von-Behring-Straße 8–14
60439 Frankfurt am Main
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  • U-Bahn Station Riedwiese / Mertonviertel
  • Merton's Passage
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